Über mich

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1947 geboren, gehörte ich zu einer der ersten Nachkriegsgenerationen. Die Demokratie entwickelte sich und meine Zukunft begann mit dem Startschuss für das neue Deutschland.

Abenteuerliche Spielplätze waren die Ruinen von Freiburg.

Weite Landschaften und ein verlässliches Zuhause prägten meine ersten Lebensjahre.

Volksschule (wenig fleissig) Problem war wohl der Lehrer! Lehrberuf(eher mühsam). Ich hatte mir in den Kopf gesetzt Maschinenschlosser zu werden. Wieder erwarten abgeschlossen. Flucht aus dem vermeindlich piefigen Freiburg - auf nach Berlin. Erste harte Lebenserfahrungen, musste mich durchbeissen, insgesamt aber eine tolle Zeit dort. Danach rief die Pflicht dem Lande zu dienen. Wenig Geld - deshalb gleich 3 Jahre Bundeswehr.  Danach installierte ich Personenaufzüge in den ersten Nachkriegs-Wohn-Hochhäusern von Freiburg, lernte meine Frau kennen, wechselte beruflich ins Feinmechanikerfach, wurde Technischer Zeichner und landete, dank dem Ehrgeiz meiner grossen Liebe und mit kluger Politik der SPD, auf dem Technikum Carl Benz in Gaggenau. Unter der Führung von Willy Brandt gab es damals eine SPD, die eine kostenfreie Fort und Weiterbildung auf der Agenda hatte.

Lang - lang ist das her!

Nun durfte ich mich sogar staatlich geprüfter Techniker Maschinenbau nennen.

Ein neuer Abschnitt.

Meine Frau und ich gründeten die Familie. Also arbeitete ich als Konstrukteur in den Branchen Apparatebau und Sondermaschinenbau um schliesslich in der Medizintechnik das Thema technischer Service zu meinem Hauptinteresse zu machen. Elfi, meine Frau, ging Ihrem Beruf als Physiklaboratin nach. Mein Klientel waren Zahnärzte und Dental-Labore. Es war die Boomzeit und schnell war ich verantwortlich für eine technische Serviceabteilung. Konfliktbewältigung, Mitarbeiterführung, Kundenservice als Kundenbindungsmittel schrieb mir das Leben auf und ich erlebte mit  learning by doing den Umgang mit fachkundigen Zahntechnikern und Zahnärzten, Ingenieure und Mechatronikern. Unsere erste Tochter Stefanie wurde geboren, drei Jahre später folgte als zweitgeborene Kerstin. Kindererziehung, Aufbau einer gemeinsamen Zukunft mit Perspektive war in den 70+80ziger Jahren mit etwas Willenskraft durchaus möglich.

 Lang - zu lang ist das nun her!

Die Gesellschaft in Deutschland veränderte sich im Laufe der Jahre! Der nun einsetzende Raubtierkapitalismus erreichte mich 2003 und krempelte mein Bild der Arbeitswelt völlig um. Mitten hinein in die vermeindlich sicher geplante Zukunft schlug der neoliberale Zeitgeist zu und ich verlor den Arbeitsplatz. Firma weg - Arbeitsplatz weg - Werte weg - zu alt um erneut eine Chance zu erhalten. Ich erspare dem geneigten Leser an dieser Stelle die Schilderung meiner anschliessenden Karriere als qualifizierter, aber leider an Lebensjahren zu alter Mensch mit lächerlichen 53 Jahren!

2005 winkte mir HARTZ IV zu! Ich winkte zurück und sagte den Behörden ab! Danach begann ich den Widerstand im Kampf gegen die Hartz Gesetze (ALG”2)I

Allen Bürgern dieser Republik, die in der Transfer-Situation ALG2 ihr Dasein fristen müssen, gebe ich den guten Rat sich zu organisieren. Hilfe zur Selbsthilfe ist der Hebel um sich erfolgreich zu wehren.Es hilft die Hoffnung nicht zu verlieren! 

übrigens..

Besten Dank dafür Herr Schröder für Ihre Leistungen im Sozialbereich. Warhaftig eines Sozialdemokraten würdige Tat.

 

Der basta-Kanzler ist weg - es lebe die Alternative. Ich sage basta zur SPD

Mein politischer Weg geht klar nach links!

Wege entstehen indem man sie geht. (Franz Kafka )

 

 

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  Dieter Reiprich   E-Mail:  info@dierei.de Internet: www.dierei.de

 

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